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Dies ist ein Service des
ALLGEMEINEN SPORTVERBANDES ÖSTERREICHS und seiner Landesverbände.

Das Corona-Virus:

Informationen für Vereine

Empfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Die Sport- und Bewegungsangebote unserer Mitgliedsvereine sind gekennzeichnet durch soziale Begegnungen. Auf der einen Seite bringen Sport und Bewegung enorm positive Effekte für das Wohlbefinden und die Gesundheit mit sich. Auf der anderen Seite finden sportliche Betätigungen oftmals in einem sozialen Kontext statt, der ein gewisses Infektionsrisiko in sich birgt.

Auf Grund der aktuellen Regelungen sind wir wieder alle gefordert.
Weiter Informationen finden Sie unten bei den FAQs!

Folgende Informationen sind als Empfehlungen zu verstehen. Bitte beachten Sie, dass Sportstättenbetreiber sowie Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden ggf. noch weitere oder abweichende Regelungen bestimmen können.

Wir sind bemüht alle Themen aufzuarbeiten.
Sollten sich für Sie unklarheiten ergeben und sie fragen haben bitte wir sie diese schriftlich an uns zu richten. Ziel ist es, Ihre Fragen zu sammeln, abzuklären und dann auf unserer Website zu publizieren. Schicken Sie uns Ihre Fragen bitte an office(at)asvoe.at


Für Fragen wenden Sie sich an das Informations-Service für den Bereich Sport vom BMKÖS:
Hotline: +43 (1) 71606 - 665270 (Mo-Fr 9 bis 15 Uhr)
E-Mail: sport(at)bmkoes.gv.at

Allgemeine Empfehlungen

  • Besonderer Schutz von Risikogruppen:
    • Personen, die Symptome aufweisen oder sich krank fühlen, dürfen am Sportbetrieb nicht teilnehmen.
    • Generell wird eine risikoarme Sportausübung empfohlen.
    • In Kenntnis von der Nichteinhaltung der Maßnahmen können Sportstättenbetreiber einen Platzverweis aussprechen.
    • Auf Angehörige von Risikogruppen (z.B. Vorerkrankungen wie Diabetes oder Immunsuppression) ist besondere Rücksicht zu nehmen. Diese dürfen nur allein trainieren.
  • Hygieneregeln:
    • Die allgemeinen Hygieneregeln (regelmäßiges Händewaschen, nicht mit den Händen ins Gesicht greifen, in Ellenbeuge oder Taschentuch Husten oder Nießen) sind einzuhalten.
    • Darüber hinaus wird empfohlen Sportgeräte, die mit den Händen berührt werden (z.B. Hanteln, Schläger), bevor eine andere Person sie benutzt, zu desinfizieren.
  • Verkehrsbeschränkungen:
    • Auf die Bildung von Fahrgemeinschaften für die Anreise zur Sportstätte ist zu verzichten. Davon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Allgemeine Fragen und Antworten

Wir sind bemüht, die laufend an uns herangetragenen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb zu sammeln und hier für unsere Mitgliedsvereine aufzubereiten.

Klicken Sie auf die Balken um die Antworten zu den Fragen zu sehen:

Frage 1: Was ist bei einem COVID-19-Verdachtsfall im Verein zu tun?

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

Frage 2: Wer ist für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen verantwortlich?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen sowie ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Frage 3: Wo bekomme ich Corona-Tests?

Eine „Corona-Test“-Auswertung (Nasen-Rachenabstrich) ist unter anderem bei der Firma ARCHIMED Life Science GmbH in Wien, sowie bei der Firma Novogenia GmbH in Salzburg möglich.

Weitere Labore:

  • Labor Sinsoma: Spezielle Angebote für Vereine/Verbände mit Testungen in ganz Österreich
  • Labor Novogenia: Spezielle Angebote für Vereine Verbände mit Testungen in ganz Österreich
  • Labor Vidotto: Spezielle Angebote für Vereine/Verbände mit Testungen in Wien und Wien Umgebung

 

Informationen zu den Testarten finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Frage 4: Sind virtuelle Abstimmungen innerhalb eines Vereins zulässig?

Virtuelle Versammlungen sind von Seiten des Gesetzgebers grundsätzlich möglich. Sie muss jedoch unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt werden:

Eine Abstimmung oder Wahl ist nur dann zulässig, sofern alle Mitglieder in Echtzeit akustisch und optisch (Videokonferenz) teilnehmen können;

  1. Wenn die Voraussetzungen für eine solche Bild- und Tonverbindung nicht zur Verfügung stehen, reicht auch eine rein akustische (z.B. Telefon-) Verbindung aus. Insgesamt darf es sich dabei maximal um die Hälfte der Teilnehmer handeln.
  2. Wenn bei einer virtuellen Versammlung Anlass zu Zweifeln an der Identität eines Teilnehmers besteht, so hat die Gesellschaft seine Identität auf geeignete Weise zu überprüfen.

 

Den TeilnehmerInnen muss es möglich sein während der Versammlung Wortmeldungen abzugeben und an Abstimmungen teilzunehmen.

Wenn virtuelle Versammlungen nicht möglich oder zweckmäßig sind, kann der Vorstand für Beschlussfassungen der Generalversammlung schriftliche Abstimmungen vorsehen bzw. anordnen. Diese sollte man, da es sich um ein komplexeres Procedere handelt (Beschlussfassungen, 72 Stunden Fragerecht, dann Antwortpflicht) auf das geringstmögliche Ausmaß beschränken. Nach dem 4.Covid-Gesetz, Art 35 § 1 Abs 4 können Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden.

Das Parlament hat hierzu folgendes Gesetz beschlossen: Bundesgesetzblatt; 140. Verordnung

Das Justizministerium hat Erläuterungen diesbezüglich veröffentlicht: Erläuterungen des Justizministeriums

Frage 5: Wo bekomme ich Psychologische Hilfe

Der Berufsverband Österreichischer Psychologen hat ein Informationsblatt herausgegeben.

PDF zum downloaden

Frage 6: Wie ist mit Aufsichtspersonen/Eltern von Kindern in Hinblick auf die Personengrenzen bei Veranstaltungen umzugehen?

Aufsichtspersonen wie z.B. Eltern sind zur Wahrnehmung der Aufsicht über minderjährige Kinder von Personenhöchstgrenzen ausgenommen und demnach nicht miteinzurechnen.

Frage 7: Was müssen ein Arbeitnehmer und Arbeitgeber beachten?

Was müssen ein Arbeitnehmer und Arbeitgeber beachten? Unser Verbandssteuerberater Harald Schwarzer hat einige wichtige Informationen für uns zusammengefasst.

Download Sonderinformation

Frage 8: Wann soll man sich testen lassen?

Aktuell sollte nur getestet werden, wenn Kontakt mit nachweislich Erkrankten plus Symptome (allg. Infektanzeichen, insbesondere akute Ateminsuffizienz) gegeben sind. Weiters, wenn man mit Rückkehrende aus Risikogebieten, die Symptome zeigen, Kontakt hatte.

Die Hotline der AGES +43 (0) 800 555 621 (24 Stunden täglich) erreichbar!

Frage 9: Gibt es Empfehlungen für Sportvereine über die gesetzlichen Verbote hinaus?

Es gibt keine Empfehlungen, außer den Appell an die Eigenverantwortung und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Gesetze.

Frage 10: Gibt es Ausbildungen zum/zur COVID-19-Beauftragten?

Die Lockerungsverordnung sieht bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 TeilnehmerInnen und im Freien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor. Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes:

https://www.roteskreuz.at/wien/katastrophenhilfe/veranstaltungssicherheit/intensivkurse/covid-19-beauftragter/

Sport Austria, ehemals Bundessportorganisation (BSO), konnte mit dem Wiener Roten Kreuz eine Kooperation erzielen – somit gilt für alle Sport Austria-Mitglieder ein vergünstigter Preis für die Online Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten. Sie können diesen 4 Stunden Online Kurs für € 119,- (statt € 149,-) buchen. Link zur Anmeldung:

https://kursbuchung.wrk.at/versteckte-seiten/kurssuche/?kathaupt=11&knr=20C0VID19B&kursname=Bundessportorganisation+C0V19+Beauftragter

Sie können sich jederzeit anmelden, es muss kein spezieller Termine ausgewählt werden, da dieser Kurs zu jedem Zeitpunkt von den TeilnehmrInnen absolviert werden kann. Ablauf:

  • Anmeldung über den Link zu keinem der angeführten Termine
  • Eingangsbestätigung wird per Mail an den/die TeilnehmerIn versendet
  • Am nächsten Werktag wird die Anmeldebestätigung mit dem Link zum Online Kurs versendet
  • Ab diesem Zeitpunkt kann der Kurs zu jeder Zeit absolviert werden
  • Nach Absolvierung kann der/die TeilnehmerIn das Zertifikat ausdrucken

Frage 11: Welche Aufgaben haben COVID-19-Beauftrage?

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 TeilnehmerInnen und im Freien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen ist vom Veranstalter/der Veranstalterin ein/e COVID-19-Beauftragte/r zu bestellen, wenn der Veranstalter die Pflichten selbst nicht wahrnimmt. Es wird empfohlen, COVID-19-Beauftragte im Hinblick auf datenschutzrechtliche Fragestellungen entsprechend zu schulen.

COVID-19-Beauftragte haben den Veranstalter bei der Erfüllung seiner Pflichten zu unterstützen und sind für die Umsetzung des COVID-19-Präventivkonzeptes verantwortlich. Sie dienen als primäre Ansprechpersonen für die Behörde, im Falle der Erhebungen der Kontaktpersonen im Rahmen eines COVID-19-Erkrankungsfalls.

COVID-19-Beauftragte haben auch die Funktion der Ansprechperson innerhalb des Vereins/Verbandes für die Umsetzung der Maßnahmen gegenüber den SportlerInnen, TrainerInnen und BetreuerInnen sowie sonstigen MitarbeiterInnen. Es steht dem Veranstalter frei, verschiedene Personen für einzelne Veranstaltungen zu benennen, oder diese Aufgabe entsprechend des veranstaltungsspezifischen Organisationskonzeptes bei einer Person zu konzentrieren.

Die Letztverantwortung liegt, vorbehaltlich § 9 Abs. 2 VStG, jedoch immer beim Veranstalter.

Frage 12: Wie lange sollen TeilnehmerInnenlisten zur Nachverfolgung einer Infektion aufbewahrt werden? Muss dafür ein Einverständnis einholt werden?

Wenn Teilnehmerlisten geführt werden, wird empfohlen, die Listen bis 28 Tage nach der Veranstaltung aufzuheben. Bei einem Infektionsfall werden die Erhebungen der Behörde beschleunigt und damit ein wesentlicher Beitrag zur Verringerung des Ausbreitungsrisikos geleistet. Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 lit f DSGVO im Sinne der dort erforderlichen Interessenabwägung gerechtfertigt. Der Gesundheitsschutz der Kontaktpersonen überwiegt. Die Bekanntgabe der eigenen Kontaktdaten bei einer freiwillig besuchten Veranstaltung zur raschen Erreichbarkeit von Personen ist somit gerechtfertigt.

Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 lit f DSGVO im Sinne der dort erforderlichen Interessenabwägung gerechtfertigt. Der Gesundheitsschutz der Kontaktpersonen überwiegt. Die Bekanntgabe der eigenen Kontaktdaten bei einer freiwillig besuchten Veranstaltung zur raschen Erreichbarkeit von Personen ist somit gerechtfertigt.

Frage 13: Ist sporteln derzeit gesund oder sollte man es lieber lassen?

Sport trägt zur Gesundheit bei und stärkt das Immunsystem. Es gilt aber: Nur alleine oder Personen mit denen man zusammenlebt!

Aktuell sind jedoch für den Sport genauso wie für alle anderen Gesellschaftsbereiche allgemeinen Hygienehinweise extrem wichtig. Diese finden Sie hier! Bei Anzeichen von Krankheitssymptomen gilt auch im Sport: Zu Hause bleiben und seinen Hausarzt telefonisch kontaktieren! Im Fall von Corona-Infektionen sind immer den Anordnungen des zuständigen Gesundheitsamtes Folge zu leisten.

Sowohl Laufen als auch Fahrradfahren ist erlaubt, wobei der 1-Meter-Abstand eingehalten werden muss.

Frage 14: Sind Anti-Gen-Tests für SpitzensportlerInnen zulässig?

Mit der aktuellen Verordnung sind für die Testung von SpitzensportlerInnen bei Aufnahme des Trainings/Wettkampfes erstmals Anti-Gen-Tests zulässig. Weitere Informationen dazu unter der FAQ "Woher bekomme ich "Corona-Tests"?".

Frage 15: Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?

Veranstaltungen (Training/Kurs/Gruppe/Wettkampf...), bei denen ausschließlich Spitzensportler gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 Sport ausüben, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 SportlerInnen zuzüglich der TrainerInnen, BetreuerInnen und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig.

Der Veranstalter hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“). Weiters ist durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

WICHTIG: Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: Die Corona Ampel

Frage 16: Betrifft die Ausgangsregelung auch den Sport?

Die Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr sieht den Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung als Ausnahme vor. Sport betreiben ist demnach erlaubt.

 

Frage 17: Dürfen Indoor-Sportstätten für Sanierungs-, Wartungs- oder Erhaltungsarbeiten betreten werden?

Ja.

Frage 18: Welche Regelungen gelten für Fitness-, Tanz-, Yogastudios, Bäder und ähnlichen Einrichtungen?

Generell muss der Betrieb dieser Einrichtungen eingestellt bleiben, außer es handelt sich dabei um eine Sportstätte, die durch SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017, deren BetreuerInnen oder Medien genutzt wird.

Frage 19: Welche Regelungen gelten in Feuchträumen/Garderoben?

Geschlossene Räumlichkeiten der Sportstätte dürfen nur betreten werden, soweit dies zur Ausübung des Sports outdoor erforderlich ist (z.B. Gerätekammern und WC). Wir empfehlen soweit möglich keine Garderoben zu nutzen. In geschlossenen Räumlichkeiten gilt der Mindestabstand von 1 Meter und ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen (außer Feuchträume).

SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017, deren BetreuerInnen und Medien dürfen auch indoor Sport betreiben bzw. die Räumlichkeiten nutzen.

Frage 20: Ist das Training von Mannschafts- und Kampfsportarten möglich?

Ja Mannschaftstraining ist unter Einhaltung der Vorgaben möglich.

Mit 25. Oktober muss bei der Sportausübung grundsätzlich wieder der Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden. Ausgenommen sind Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen sowie kurzfristigen Unterschreitungen.

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Frage 21: Was ist bei einem COVID-19-Verdachtsfall in einem Trainingslager zu tun?

Das Ausrichten von Trainingslagern ist bis auf Weiteres nicht möglich (Einzige Ausnahme betrifft den Profi-Sport). Die COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung gilt vorerst bis 30. November. Falls in der letztenb Zeit ein Trainingslager abgehalten wurde und es hier zu einem COVID-19-Verdachrtsfall gekommen ist, ist folgendes zu tun:

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anrufen, deren Vorgaben Folge leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

Frage 22: Muss während des Sports ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Nein, bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt für die Sportausübung indoor und outdoor.

Frage 23: Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden?

Aktuell darf Sport nur

  • alleine,
  • mit Personen aus dem gleichen Haushalt,
  • mit dem/der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden LebenspartnerIn,
  • mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister),
  • oder mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht-physischer Kontakt gepflegt wird,

betrieben werden.

Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei der Sportausübung nicht getragen werden. Es müssen jedoch zu haushaltsfremden Personen zwei Meter Abstand gehalten werden.

Sport darf im eigenen privaten Wohnbereich, an öffentlichen Orten im Freien oder auf Outdoor-Sportstätten betrieben werden. Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 10 m2 zur Verfügung stehen. Indoor-Sportstätten müssen geschlossen bleiben.

Ausgenommen ist nur der Spitzensport (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Frage 24: Ab wann darf wieder Ski gefahren werden?

Mit 24. Dezember dürfen Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen wieder zu Freizeitzwecken genutzt werden. Ausgenommen ist bis dahin nur der Spitzensport. In allen Warte- und Einstiegsbereichen (indoor und outdoor) und allen geschlossenen Räumen sind eine FFP2-Maske zu tragen und soweit möglich zwei Meter Abstand zu halten.

Der Betreiber von Seil- und Zahnradbahnen hat nach §4 der Verordnung basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen.

Unabhängig von der Nutzung von Seilbahnen und anderen Aufstiegshilfen sind Langlaufen und Skitouren möglich.

Frage 25: Sind Wettkämpfe und Veranstaltungen (Trainings, Kurse, Gruppen) für Erwachsene oder Kinder erlaubt?

Derzeit sind keine Veranstaltungen und geplanten Zusammenkünfte (außer Personen aus dem gemeinsamen Haushalt, LebenspartnerIn und einzelne Angehörige bzw. einzelne Bezugspersonen), um Sport zu betreiben, erlaubt.

Ausgenommen von diesen Beschränkungen ist nur der Spitzensport (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Frage 26: Was bedeuten die Corona-Ampelfarben für den Sport und Veranstaltungen?

Die derzeit gesetzlich gültigen Corona-Maßnahmen für den Sport und für Veranstaltungen finden sich in der aktuellen Verordnung. Diese Regelungen werden in den FAQ auf dieser Seite berücksichtigt.

Seit dem 14.1.2021 wird durch die Corona-Ampel-Kommission aufgrund der aktuell unübersichtlichen Lage sowie der noch nicht abschließend bewertbaren Implikationen der Virusmutationen auf die Risikobewertung keine differenzierte Risikoeinschätzung auf Länder- und Bezirksebene vorgenommen. So werden laufend Verdachtsfälle aus verschiedenen Bundesländern gemeldet. Auch das Ausmaß der erhöhten Infektiosität ist derzeit Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion.

Vor dem Hintergrund dieser Unsicherheit kommt die Corona-Kommission für Gesamtösterreich zur Einschätzung mit sehr hohem Risiko. Weitere Informationen finden sich in der APA-Aussendung zur aktuellen Risikoeinschätzung der Corona-Kommission.

Frage 27: Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?

Spitzensport Mannschaft und/oder Körperkontakt:

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes und danach mindestens alle sieben Tage ist durch molekularbiologische Testung oder Antigen-Test nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest über einen positiven PCR- oder Antigen-Test) oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Tets sind ausreichend) für einen Zeitraum von sechs Monaten ist einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Im Fall eines positiven Testergebnisses ist das Betreten von Sportstätten abweichend davon dennoch zulässig, wenn 1. jedenfalls mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegen und 2. auf Grund  der  medizinischen  Laborbefunde,  insbesondere  aufgrund  des  CT-Werts  >30,  davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigen-Test auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Das Präventionskonzept für SpitzensportlerInnen hat zumindest folgende Themen zu beinhalten:

  1. Schulung von Sportlern und Betreuern in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand,
  2. Verhaltensregeln von Sportlern, Betreuern und Trainern außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten,
  3. Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf,
  4. Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur,
  5. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  6. Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen,
  7. Regelungen zum Verhalten beim Auftreten von COVID-19-Symptomen,
  8. bei Auswärtswettkämpfen Information der dort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, dass ein Erkrankungsfall an COVID-19 bei einem Sportler, Betreuer oder Trainer aufgetreten ist.

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest über einen positiven PCR- oder Antigen-Test) oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Tets sind ausreichend) für einen Zeitraum von sechs Monaten ist einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Spitzensport Individual (ohne Körperkontakt) bei Veranstaltungen(Wettkampf/Training ab 2 Personen) mit indoor bis zu 100 und outdoor bis zu 200 SportlerInnen:

Hier hat das COVID-19-Präventionskonzept insbesondere zu enthalten:

  1. Vorgaben zur Schulung der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand
  2. Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten
  3. Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf
  4. Regelungen zur Steuerung der Ströme der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen
  5. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  6. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  7. Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen
  8. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest über einen positiven PCR- oder Antigen-Test) oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Tets sind ausreichend) für einen Zeitraum von sechs Monaten ist einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Informationen zur Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für SpitzensportlerInnen finden Sie in der behördlichen Vorgangsweise des Gesundheitsministeriums (Seite 6)

Piktogramme:

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

Frage 28: Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?

Veranstaltungen (Training/Kurs/Gruppe/Wettkampf...), bei denen ausschließlich SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 Sport ausüben, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 SportlerInnen zuzüglich der TrainerInnen, BetreuerInnen und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig.

Der Veranstalter hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“). Weiters ist durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest über einen positiven PCR- oder Antigen-Test) oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Tets sind ausreichend) für einen Zeitraum von sechs Monaten ist einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Frage 29: Muss während der Sportausübung ein Abstand eingehalten werden?

Es muss der Mindestabstand von zwei Metern zu anderen, nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen, eingehalten werden.

Ausgenommen sind erforderliche Sicherungs- und Hilfeleistungen sowie SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017 (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Frage 30: Sind Antigen-Tests für SpitzensportlerInnen zulässig?

Mit der Verordnung per 3.11.2020 sind für die Testung von SpitzensportlerInnen bei Aufnahme des Trainings/Wettkampfes bzw. der notwendigen wöchentlichen Testung Antigen-Tests zulässig. Weitere Informationen dazu unter der FAQ "Woher bekomme ich "Corona-Tests"?".

Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest über einen positiven PCR- oder Antigen-Test) oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Tets sind ausreichend) für einen Zeitraum von sechs Monaten ist einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Frage 31: Muss während des Sports ein Mund-Nasen-Schutz bzw. eine FFP2-Maske getragen werden?

Bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz bzw. FFP2-Maske getragen werden.

Frage 32: Sind in den Bereichen Motorflug und Segelflug Checkflüge (d.h. ein/e CheckpilotIn sitzt mit der/dem zweiten PilotIn in einer Maschine) erlaubt?

Ja, wenn pro Sitzreihe einschließlich dem/der Piloten/Pilotin nur zwei Personen sitzen und eine FFP2-Maske getragen wird.

Frage 33: Betrifft die Ausgangsregelung auch den Sport?

Die Ausgangsregelung sieht vor, dass der Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung erlaubt ist - Sport darf demnach ausgeübt werden.

Weitere Informationen dazu unter der FAQ „Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden?“.

Frage 34: Was ist bei der Wiederaufnahme des Trainings nach einer Corona-Infektion zu beachten?

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Die sportmedizinischen Universitäts- und Landesinstitute Wien, Salzburg und Innsbruck haben einen Konsensus bezüglich der Dauer der Sportpause und den notwendigen sportmedizinischen Untersuchungen nach einer Covid-19-Erkrankung verfasst. Für weitere Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Hotlines.html

Fragen und Antworten zum Thema Sportstätten

Wir sind bemüht, die laufend an uns herangetragenen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb zu sammeln und hier für unsere Mitgliedsvereine aufzubereiten.

Klicken Sie auf die Balken um die Antworten zu den Fragen zu sehen:

Frage 1: Dürfen Schulen Sportstätten nutzen?

Die Nutzung von Sportstätten durch Schulen ist von der Verordnung ausgenommen und somit möglich. Daher dürfen Sportstätten indoor wie Outdoor für Schulen geöffnet werden.

Frage 2: Gibt es eine Beschränkung, wie viele Personen auf einer Sportstätte Sport ausüben dürfen?

Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 10 m2 zur Verfügung stehen.

Frage 3: Welche Regelungen gelten auf den Parkplätzen der Sportstätten?

Dieselben wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

Frage 4: Wo erhalte ich Corona-Piktogramme für meine Sportstätte/mein Vereinslokal?

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

Frage 5: Inwieweit ist die Nutzung der geschlossenen Räumlichkeiten von Sportstätten (Sanitäranlagen, Clubräume usw.) gestattet?

Grundsätzlich ist das Betreten von Innenanlagen für die Sportausübung nur gestattet, wenn sie für die Ausübung der Sportart erforderlich sind (z.B. der Pferdestall einer Reitanlage, der Caddy-Room eines Golfplatzes, ein Raum für die Sportausrüstung). Wann immer möglich sollten Sporttaschen im Auto verwahrt oder zur eigentlichen Sportausübung mitgenommen werden. Toiletten dürfen zu jeder Zeit benützt werden. In Innenbereichen (außer Feuchträume) ist das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch und es gilt der Mindestabstand von zwei Metern.

SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017, deren BetreuerInnen und Medien dürfen auch indoor Sport betreiben bzw. die Räumlichkeiten nutzen (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?"). In geschlossenen Räumlichkeiten gilt der Mindestabstand von zwei Metern und es ist eine FFP2-Maske zu tragen (außer Feuchträume).

Frage 6: Welche Sportstätten dürfen für die Sportausübung genützt werden?

Aktuell darf Sport nur im eigenen privaten Wohnbereich, an öffentlichen Orten im Freien oder auf Outdoor-Sportstätten betrieben werden. Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 10 m2 zur Verfügung stehen. Ein Mund-Nasen-Schutz bzw. eine FFP2-Maske muss bei der Sportausübung nicht getragen werden.

Indoor-Sportstätten müssen geschlossen bleiben. Ausgenommen ist nur der Spitzensport (siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?").

Frage 7: Ist das Training von Mannschafts- und Kampfsportarten möglich?

Ja Mannschaftstraining ist unter Einhaltung der Vorgaben möglich.

Mit 25. Oktober muss bei der Sportausübung grundsätzlich wieder der Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden. Ausgenommen sind Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen sowie kurzfristigen Unterschreitungen.

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Frage 8: Was ist bei einem COVID-19-Verdachtsfall in einem Trainingslager zu tun?

Das Ausrichten von Trainingslagern ist bis auf Weiteres nicht möglich (Einzige Ausnahme betrifft den Profi-Sport). Die COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung gilt vorerst bis 30. November. Falls in der letztenb Zeit ein Trainingslager abgehalten wurde und es hier zu einem COVID-19-Verdachrtsfall gekommen ist, ist folgendes zu tun:

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anrufen, deren Vorgaben Folge leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

Frage 9: Muss während des Sports ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Nein, bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt für die Sportausübung indoor und outdoor.

Fragen und Antworten zum Thema Wirtschaft

Wir sind bemüht, die laufend an uns herangetragenen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb zu sammeln und hier für unsere Mitgliedsvereine aufzubereiten.

Klicken Sie auf die Balken um die Antworten zu den Fragen zu sehen:

Frage 1: Dürfen Kantinen auf Sportstätten öffnen?

Der Betrieb von Gastgewerbe auf Sportstätten und in Vereinen ist bis auf weiters untersagt.

Frage 2: Steht die Möglichkeit zur Kurzarbeit auch Sportvereinen in Österreich offen?

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen.

Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich.

Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular!

Frage 3: Darf in Zeiten der Einschränkung eine Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) ausgezahlt werden?

Der Nationalrat hat beschlossen, dass die pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) im Sport auch ohne effektive Reisetätigkeit zur Anwendung kommen darf. Dies ist auch rückwirkend bis zum 16. März möglich.

Frage 4: Wie ist mit Mitgliedsbeiträgen in Zeiten der Einschränkung umzugehen?

Gemeinnützigen Sportvereine bieten seit Jahren unbezahlbare Leistungen, nicht zuletzt dank hunderttausender Ehrenamtlicher, die häufig seit Jahrzehnten ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Solidarität, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit haben den Sport in unseren Vereinen groß gemacht. Vereine müssen weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen.

Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Sie Ihren Verein unterstützen und ihm treu und solidarisch gegenüber bleiben. Der ASVÖ appelliert daher in der aktuellen Phase Mitglied zu bleiben und weiterhin den Verein mit dem Mitgliedsbeitrag zu unterstützen, zumal dieser in der Regel insbesondere dazu dient, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs zu decken. Die Mitgliedsbeiträge sind meist knapp kalkuliert und berücksichtigen Kosten, die ganzjährig anfallen wie zum Beispiel Verbandsabgaben und Versicherungsbeiträge. Geben Sie Ihrem Verein eine Zukunft und lassen Sie uns gemeinsam dieser Krise trotzen!

Frage 5: Gibt es Informationen für selbstständige Trainer?

Ja, es gibt Hilfsmaßnahmen der Regierung bei Liquiditätsengpässen.

Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der/die Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er/sie von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine Coronavirus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen z.B. außergewöhnlich hohe Stornierungen von Hotelreservierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens.

Sämtliche Anträge, die die unten angeführten Maßnahmen betreffen, sind sofort zu bearbeiten.

  • Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 können herabgesetzt oder mit null Euro festgesetzt werden
  • Abstandnahme von der Festsetzung von Nachforderungszinsen
  • Stundung und Entrichtung in Raten
  • Stundungszinsen bis zu Null herabsetzen
  • Säumniszuschläge bis zu Null herabsetzen

PDF zum downloaden

Frage 6: Was, wenn dem Sportverein auf Grund des Cornaviruses finanzielle Schäden entsteht?

Das Sportministerium hat ein Paket für den gesamten gemeinnützigen Bereich in Österreich in Höhe von 700 Millionen Euro und damit auch für den Sport vorgestellt. Diese Mittel werden vom AWS (Austria Wirtschaftsservice) zentral an die jeweiligen Vereine verteilt. Ab 8. Juli ist es Vereinen möglich Anträge zu stellen.

Eine Informationsseite wurde eingerichtet: www.npo-fonds.at.

Links zu den Richtlinien der Fachverbände:

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